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Neuerungen im Reglement
Wieder einmal gab es unendlich viele Streitigkeiten und Unsicherheiten, die mit einigen Entwicklungen in der Formel 1 bezüglich des Reglements einhergehen. So ergeht es seit Jahren dem sogenannten KERS-System. Es handelt sich dabei um eine Art Rückgewinnung von Energie, die ansonsten verloren gehen oder als Wärme abgegeben würde. Hier werden zum Beispiel Kräfte, die beim Bremsvorgang entstehen, mechanisch oder elektrisch gespeichert, um dann in der Beschleunigung wieder eingesetzt zu werden. Damit erhöht sich die Leistung ebenso wie der Spritverbrauch gesenkt wird. Als innovativ und umweltfreundlich eingeschätzt, wurde das System 1998 erstmals zugelassen. Mercedes setzte es als einziges Team ein und konnte ein überlegenes Rennen seiner beiden Piloten verbuchen. Danach wurde es sofort wieder verboten.
Nach einigem Hin und Her wurde das System als doch nicht so umweltfreundlich eingestuft, da der Verbrauch der Wagen nicht zurückging. Ein Ende der Diskussion ist nicht in Sicht. Für 2010 war der Einsatz jedoch generell erlaubt, wobei alle Teams eine freiwillige Verpflichtung unterschrieben haben, in der erklärt wurde, dass sie kein KERS einsetzen werden. Die neu in die Formel 1 gestarteten Teams waren daran jedoch nicht gebunden, weil sie bei Unterzeichnung des Abkommens noch gar nicht für die neue Saison autorisiert waren.
Wirtschaftliches Umdenken
Großes Aufsehen erregte die Budgetgrenze, die den jeweiligen Teams auferlegt wurde. Es sollte dabei erreicht werden, dass alle Teams gleiche oder zumindest ähnliche Chancen auf ein solides Fahrzeug und den Sieg von Rennen haben. Das brachte die Motorenriesen natürlich stark in Verlegenheit, wurde aber nach eigenen Aussagen während der Umsetzung der Neuerungen als zumeist positiv eingeschätzt. Zu viele Kostenträger hatten sich im Laufe der Jahre in den großen Unternehmen angesiedelt, die rein leistungsbezogen keine Veränderungen nach sich ziehen, wenn sie nicht mehr vorhanden sind. Dementsprechend wird also auch in Zukunft mit Kürzungen in allen F1 relevanten Bereichen zu rechnen sein.
Und die Technik?
Renntechnische Änderungen betrafen das Nachtankverbot und das erhöhte Gesamtgewicht. Auch hinsichtlich der Punkte gab es Veränderungen.
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